Familiengerechte Steuer- und Rentenreform

300 managerEltern werden benachteiligt

Mütter und Väter investieren Zeit und Geld und bekommen nichts von der Gesellschaft zurück.

Eltern sind die Zahlmeister unserer Gesellschaft. Egal ob bei den Krankenkassen, Renten oder den Steuern.  Denn sie leisten die Erziehungsarbeit und sichern so die Zukunft und die Renten von morgen. Gedankt wird es ihnen durch überbordende Bürokratie, schlechtere Karrierechancen und einer mickrigen Mindestrente. Fair für Familien? So nicht. Wir wollen keine Sonderbehandlung für Eltern, wir wollen gleiche Bedingungen für Eltern und Kinderlose.

300 sparschweinSieben Prozent auf alles, außer Babynahrung

Familienfreundliches Steuersystem? Nicht in Deutschland.

Beispiel Mehrwersteuer: Wir zahlen 19 Prozent auf alles was wir kaufen. Nicht so bei Obst, Büchern oder dem öffentlichen Nahverkehr. Hier zahlen wir lediglich 7 Prozent. Denn Nahrung, Bildung und Kultur soll für jeden verfügbar und erwerblich sein. Doch wie kommen Hotelübernachtungen oder Trüffel auf diese Liste? Ganz einfach: Hoteliers haben eine starke Lobby. Familien nicht!

So zahlen Eltern auf so ziemlich alles für ihre Kinder die maximale Mehrwertsteuer. Egal ob Bauklötzchen, Babybrei oder Windeln - Vater Staat verdient ordentlich mit. 

web brummbrummKind oder Cabrio

Kinder sind in unserer Gesellschaft ein Luxusgut. Leider.

Wir sind uns wohl alle einig, dass ein Kind wichtiger ist als jedes Auto auf der Welt. Doch  Eltern nehmen für ihre Kinder viel Geld in die Hand. Zum Glück, denn das dient nicht nur dem Kindeswohl sondern auch der Wirtschaft. Doch trotzdem bleibt die Frage: Darf es wirklich sein, dass in unserer alternden Gesellschaft Kinder nur als Luxusgut zu sehen sind? Laut dem statistischen Bundesamt kostet ein Kind bis zum 18. Lebensjahr 130.000 Euro. Wir fordern: der Kinderwunsch darf nicht vom Geldbeutel abhängen. Für das Wohl der Eltern, der Kinder und der Gesellschaft.

buerokratieBehördenwahnsinn für Familien

Förderung nur gegen Formular.

Wussten Sie, dass Ihr Kind unter Umständen Anspruch auf eine "Ausnahme vom Ausschluss nicht verschreibungspflichtiger Arzneimittel von der Verordnungsfähigkeit für Kinder bis 12 Jahre und Jugendliche mit Entwicklungsstörungen“ hat. Familien werden gefördert, aber wie? Statt einer klaren Aufwandsentschädigung für ihre Erziehungsleistung, erhalten Eltern einen undurchschaubren Dschungel an Einzelleistungen. Der Familienverband kritisiert das zurecht. Deshalb sind wir für ein Erziehungsgehalt, auch für mehr Transparenz und weniger Bürokratie.